Lea ist angekommen… in Ghana!

Kälte und Regen, nun 30 Grad und Sonnenschein

 

Die letzten Wochen seit meiner Heimkehr waren vielschichtig, aber vor allem habe ich der kurzen Zeit in Bethlehem nachgetrauert. Es hat mich immer wieder schockiert, was seit dem Beginn des Krieges passiert ist. Diese Nachrichten bestätigen leider nur, dass ich meinen Freiwilligendienst mit Brass for Peace nicht weiterführen kann. So war ich in den letzten zwei Monaten fleißig auf der Suche nach einer weiteren Möglichkeit mit Kindern und Jugendlichen Musik zu machen. Schön zu sehen, dass Vertraute von Brass for Peace auch an mich denken. So war es möglich den Kontakt zu KulturLife und ihrer Partnerorganisation IGI (InspireGlobalIdeas) herzustellen. Hier hat im vergangenen Jahr ein junger Mann sein Freiwilliges Soziales Jahr in Ghana gemacht. Es war ein Glücksgriff, dass er während seiner Zeit an der Schule eine Brass Band gegründet hat. Diese kann ich nun weiterführen, während ich vormittags an dieser Schule als Assistentin die Lehrkräfte unterstütze.

Während der verbliebenen Zeit in Deutschland blieb mir etwas Zeit das positive sowie negative Erlebte zu verarbeiten. Ich konnte bekannte Bläserfreunde, Freunde und Familie in ganz Deutschland besuchen. So war ich sowohl im Süden Deutschlands als auch hoch im Norden bei einem sehr schönen Adventskonzert eines Bläserquintetts unterwegs. Zusätzlich hatte ich die Möglichkeit im eigenen Chor beim Weihnachtskonzert mitzuspielen. Hier habe ich mich mal an der Kesselpauke probiert.

In dieser Zeit liefen schon im Hintergrund die Vorbereitungen für das nächste Projekt in Ghana, sodass ich im neuen Jahr mit etwas Neuem starten konnte. Anfang Januar flog ich dann von Hannover über Istanbul nach Accra. Dort wurde ich in Empfang genommen und zu meiner Unterkunft gebracht. Diese Zeilen schreibe ich also bei 30 Grad.

Wer mich gern auf dem neuen Weg begleiten möchte, den lasse ich natürlich an meinen Erfahrungen teilhaben. Dazu meldet Euch gern bei mir unter folgender

 

E-Mail-Adresse (lea.wendt@brass-for-peace.de). Dann füge ich alle Interessierten zu meinem Verteiler hinzu.

Nun heißt es für mich nach vorn schauen, die Zeit in Ghana genießen und mit den Kindern voll auskosten. Dass ich jetzt nach vorn schauen kann, ist nicht selbstverständlich. Dafür möchte ich mich bei allen, die mich mit Informationen gefüttert, mental oder auch finanziell unterstützt haben, bedanken.

 

Ganz liebe Grüße,

Eure Lea