Volontariat


Die Volontäre verbringen ein komplettes Schuljahr in der Region Bethlehem.
Wie facettenreich diese Zeit ist, beschreiben sie in ihren Volontärsbriefen.

Für jedes Schuljahr suchen wir neue Volontäre. Hier die Ausschreibung für das Schuljahr 2020/2021. Bewerbungsschluss ist jeweils im November des Vorjahres; bei Interesse melden Sie sich bitte bei Eberhard Helling (e.helling@brass-for-peace.de) oder Monika Hofmann (m.hofmann@brass-for-peace.de).

Die Entsendung erfolgt in Kooperation mit dem Berliner Missionswerk und folgt den Bestimmungen von „weltwärts“. Das Volontariat ist als FSJ im Ausland anerkannt.

>> Link zur aktuellen Stellenausschreibung <<


Hast Du Interesse, Dich bei uns als Volontärin oder Volontär zu bewerben? Was trifft auf Dich zu?

  • Du beherrscht Dein Blechblasinstrument recht gut und kennst Dich auch mit anderen Blechblasinstrumenten etwas aus
  • Du bist zwischen 18 und 27 Jahre alt
  • Du hast Erfahrung in und mit einem Posaunenchor
  • Du hast Erfahrung in Bläserchorleitung
  • Du hast Erfahrung und Freude an der Arbeit mit Jungbläsern und fortgeschrittenen Schülern
  • Du hast eine Idee, wie man das Spielen auf dem Blechblasinstrument vermittelt
  • Du bist motiviert, generell mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten
  • Du hast Lust, ein „eigenes Projekt“ nach vorne zu bringen und Dich selbst zu organisieren
  • Du hast Lust auf das Leben in einer fremden Kultur und das Erlernen der arabischen Sprache

Je höher die Übereinstimmungen, desto besser auch deine Chancen, bei uns als Volontärin oder Volontär ausgewählt zu werden!

Die Bewerber werden zu einem Auswahltag eingeladen, der i.d.R. Ende November/Anfang Dezember in Hannover stattfindet. An diesem Tag lernen sich die Bewerber und Vorsitzenden von Brass for Peace, der Coach Volker Janssen und ein Vertreter des Berliner Missionswerkes persönlich kennen. In praktischen Einheiten und Gesprächen stellen die Bewerber sich und ihre musikalischen Qualifikationen vor.

Die Entscheidung über die Bewerber erfolgt spätestens Mitte Dezember.

Das Berliner Missionswerk hat jahrzehntelange Erfahrung mit der Entsendung von Volontären nach Palästina. Deshalb kooperiert Brass for Peace mit dem Missionswerk. Der Arbeitsvertrag wird zwischen den Volontären und dem Berliner Missionswerk abgeschlossen. Das Volontariat unterliegt den Vorgaben eines FSJ im Ausland und ist als solches anerkannt. Dadurch ist gewährleistet, dass die künftigen Volontäre in gewachsenen Strukturen angestellt sind. Somit ist das Berliner Missionswerk der Vertragspartner und Brass for Peace inhaltlich verantwortlich. Die Kosten für das Volontariat werden, soweit sie nicht durch staatliche Fördermittel oder vorgegebene Eigenbeteiligung der Volontäre gedeckt sind, durch Brass for Peace getragen.

Das Berliner Missionswerk veranstaltet im Laufe der Vorbereitungszeit etliche Seminare, welche für die künftigen Volontäre verpflichtend sind. Auf diese Weise werden die Volontäre optimal auf ihren Einsatz in Palästina vorbereitet.

Auch Brass for Peace führt ein eigenes Vorbereitungsseminar mit den künftigen Volontären durch. In diesem Seminar steht die musikalische und praktische Arbeit vor Ort im Mittelpunkt.

Einen arabischen Sprachkurs besuchen die Volontäre dann direkt im Gastland.

Während des Volontariates werden die Volontäre von Brass for Peace von unserer Koordinatorin Carolin direkt vor Ort inhaltlich und fachlich betreut. Auch zu den beiden Vorsitzenden in Deutschland besteht ein enger Kontakt.

Ansonsten sind die Volontäre in das Volontärsprogramm des Berliner Missonswerkes in Talitha Kumi – wo sie auch wohnen – eingebunden und nehmen dort an wöchentlichen Meetings mit einer Ansprechperson und den anderen Volontären des Berliner Missionswerkes teil. Ein persönliches Mentoringprogramm gehört zudem noch zur Begleitung während des Volontariates.

Meist fliegt einmal im Jahr unser Coach, der Gymnasiallehrer Volker Janssen aus Hannover, nach Bethlehem. Er begleitet die Volontäre einige Tage intensiv durch ihren Alltag und gibt wertvolle Tipps für die Arbeit.

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Aktuelles: Aus der Region Bethlehem


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30. Oktober 2019  

Nach zwei Monaten im Land hat Katharina nun schon viel erlebt und viel zu erzählen. Sei es in ihrem beruflichen Alltag, oder auch und insbesondere in ihrer Freizeit… […]

Katharinas erster Volontärsbrief

16. September 2019  

Ein paar erste Eindrücke meiner Arbeit

Nun bin ich schon seit ziemlich genau vier Wochen in Palästina. Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, schon ewig hier zu sein und langsam aber sicher den Alltag zu leben. Auf der anderen Seite bin ich aber auch grade eben erst hier gelandet. Jeden Tag passieren neue Dinge, man trifft neue Menschen und schläft abends erschöpft ein.
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Summercamp 2019

10. Juli 2019  

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