Malak lernt Dirigieren in Loccum…

Hallo allerseits,

Ich bin schon seit 5 Monaten in Deutschland und jeden Tag war ein Erlebnis für mich. Die Schule hier in Deutschland ist ganz anders als Talitha Kumi. Die Deutschen Schüler sind ruhiger als die in meiner Heimat aber nach einer weile ist das leben für mich Rutine geworden und teilweise ein wenig langweilig. Deshalb war die ein Ladung  zu dem Seminar in Loccum eine gute Abwechselung für mich. Als ich auf dem Weg nach Loccum war, war ich sehr aufgeregt. Es ist immer interessant neue Leute kennen zu lernen. Deshalb wollte ich unbedingt hin.

Mein erste Tag in Loccum war sehr komisch gleichzeitig war es schon und interessant. Es war komisch weil ich nur die Leute aus Meine kannte und den Rest nicht. Als wir mit Dirigieren angefangen haben fand ich die Handbewegung wie beim Basketball spielen. Nach eine weile waren die Handbewegungen nicht mehr fremd. Ich habe neues in der Theorie gelernt, Z.B wie man von Bassschlüssel—Violinschlüssel um denkt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dabei zu sein ganz besonders Kicker spielen und dabei neue Leute kennen gelernt zu haben. Die abendspiele haben an die bar sitzen hat mir als 13 jährige auch viel spaß gemacht (hahahahahah).

Wenn ich in Beit Jala bin kann ich meine gruppe führen und Dirigieren. Auf dem Weg zurück nach Braunschweig war ich ein wenig traurig, weil ich die Leute, die ich in Loccum kennen gelernt habe, wieder verlassen musste. Als ich in Braunschweig angekommen bin habe ich gemerkt, dass ich meine Kreditkarte in Loccum liegen gelassen habe. Das war für mich ein riesen Drama, wir haben bei Loccum und bei mehreren Leuten angerufen und 10 Minuten meldete sich Volker (rechts auf dem Foto) bei mir und meinte, dass er meine Sachen gefunden hat. Das war für mich eine riesen Erleichterung. Loccum war eine sehr schöne Erfahrung und Erlebens für mich, die ich gerne wiederholen möchte.

Ich wünsche mir das wir weiter mit Brass for Peace spielen, und das die gruppe zusammen bleibt. Ich wünsche mir, dass die Deutschen uns weiter in Beit Jala besuchen dürfen , und wir die Deutschen auch besuchen dürfen. Das ist meine Wunsch Gedanke.

In diesem sinne verabschiede ich mich von euch und hoffe euch wieder in Beit Jala wieder zu sehen

Euere Malak

P.S. Danke an das Posaunenwerk Hannover, das mich super unterstützt hat – denn eigentlich wäre ich noch viel zu jung für den Kurs gewesen, aber ich durfte trotzdem hin!